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Peter
Wer ist dieser Peter?
Peter, der oft als Quoten-Opa bei Webradios sein Gnadenbrot verdient, dass er mangels gesunder Zähne ja doch nicht beißen kann, drückt sich gekonnt vor jeder Aufgabe die andere auch genauso gut oder besser über- nehmen könnten. Hier erfahren Sie alles über ihn, zumindest das was man glauben kann...


Zunächst einmal sei erwähnt, dass Peter wie alle anderen Menschen auch, ziemlich klein war als er geboren wurde. So hatte er aber als einer der wenigen Geburten bereits in dem Moment seines Eintritts in die menschlichen Jagd- und Abgründe einen schwarzen Pelz um den Hals. Er hatte den Rahmen aus der Geburtsöffnung gerissen.

Seine Familie, also die, in die er hineingeboren wurde, war recht musikalisch.
Seine Mutter nähte zum Beispiel seit Jahren auf Singer, sein älterer Bruder brummte ein paar Jahre in der JVA Werl und seine kleine Schwester Amelie ging bereits bei der Geburt flöten. Sein Vater war städtischer Angestellter in der Badeanstalt und diente dort als Brause weil er einen Wasserkopf hatte.
In der Schule fiel er durch besonders engagiertes Verhalten auf und sein Wissensdurst war kaum zu stillen. Deshalb wiederholte er auch einige Klassen um den Stoff auch wirklich richtig zu verstehen.
Bereits mit acht Jahren entdeckte er, dass seine Lehrerin, die vor ihm- und hinter einem Pult saß, kein Höschen trug und er konnte auch beweisen, dass es keine Haare waren die er da sah sondern lauter Fliegen, die sich in der feuchten Wärme auf das heftigste vermehrten. Den Beweis trat er an indem er eines Morgens eine Dose Fliegenspray unter dem Rock der Lehrerin entleerte während sie sich nach dem von Peter „verlorenem“ D-Markstück bückte.

Mit 14 ging er in eine Schmiedelehre.  
Der Meister gab ihm einen Hammer in die Hand und sagte:
„Wenn ich mit dem Kopf nicke dann schlage zu!“ Peter schlug zu, der Meister nickte nie wieder!

Sein Leben war reich an Erlebnissen und Erfahrungen.  So erfand er die erste solarbetriebene Grillwurstwaschmaschiene, den ersten vollautomatischen Nähnadelverbieger, den Regenrinnenverknoter, den selbstfahrenden Kleiderschrank mit Turbolader, die sich selbst zusammenklappende Badewanne, den Gewitter- Wolken-Verschiebeindikator, den sich selbst befüllenden Condome mit Rukolageschmack und Füllstandsanzeige, das 160-Grad heiße Speiseeis, die Haarwurzelzerkleinerungsmaschiene mit Einsackungsgerät,
den gasbe- triebenen Elektroherd, den einschraubbaren Dauertampon mit Auspressvorrichtung zum Entleeren, die vollautomatische Taschenlampe die man auch als Bügelautomat und Einparkhilfe verwenden kann und die notfalls sogar als Baustellenampel einsetzbar ist, ist leider nicht von ihm sondern von einem seiner vielen Brüder, die auch alles mögliche erfunden haben, als da sind: das erste, gut funktionierende Ozonloch-Schweißgerät ist auf deren Mist gewachsen und sogar das Schluckaufschluckruntersyndrom hat einer seiner Brüder entdeckt und beseitigt. Den Filterkaffee und seine Tüte hat er aber nicht erfunden, auch wenn man das behauptet, ebenso nicht die Zitruspresse mit Piezo-Verdampfer, solarbeleuchtentem Bedienfeld und fünfstufigem Nachbrenner für Raketentreibstoffe! Auch hat er dank philologisch-kardiaristischer Kräfte den Hustensaftentführer eerpresser mit Codein dingfest machen können!

Neben diesen bekannten Evergreens ist er unter anderem auch der Entdecker des Sanostol-Chorus-Line und Entwickler der Choreographie beim Auspuff-Terzett für die Pit-Stop Kampagne „Schou-Schou-Trabbi-Schou“, bei der es um den am lautesten röhrenden Auspuff geht! Des Weiteren leitet er nun schon seit mehr als Echtzig-Jahren das heimatdeutsche
Feuerwehrschlauchmuseum von Eibenknüttel und auch die Schlauchverkleidungs- strickerinnen des TUS 08/15 von Heide in Holstein umjubeln seine Standhaftigkeit bei den Anproben der gestrickten neuen Schlauchverkleidungen.

Er ist weit über seine heimatlichen Grenzen hinaus ein sehr gefürchteter Unter- haltungssänger und hat schon so manchen großen Saal leer gesungen durch erotische- mitteldeutsche, dampfbetriebene Eisenbahnlieder, die er dank seiner Fistelstimme in den vordersten Sitzreihen unüberhörbar macht.
Peter ist führend in der Bekämpfung der Korruption seit er erfahren musste das er ständig bei Bestechungszahlungen übergangen wurde obwohl er von den Dienstjahren her längst einmal dran gewesen wäre und er die Toilettenhäuschen, die
es von ihm zu bewachen galt, immer peinlichst sauber gehalten hatte. Er engagiert sich tatkräftig im Deutschen Hilfsverein der Bierbrauergilde als Bierglas-Stemmbruder der Bierglas-Stemmbruderschaft von 1312 und der Bierglas-Leertrink-Stemmbrudermeisterschaft incl. der Bierglasschnellspüler von 1802.

Sein besonderes Augenmerk gilt aber der Jugend!
Das seine Tochter mit 13 bereits ein Kind bekam ist auch seiner Unaufmerksamkeit zu verdanken und manch ein Bürger fragt sich wiederrechtlich, ob die Vaterschaft nicht dem Vater dieses Kindes anzulasten ist! Irgendwer muss ja dafür aufkommen. Sind die Eltern doch mit dem Kind mehr als genug gestraft.

Jetzt, mit 75 Jahren, hat er sich zur Ruhe gesetzt, musste aber ganz schnell wieder aufspringen weil er sich versehentlich in einen Ameinsehaufen gesetzt hatte und die lieben Kleinen ihn da zwackten wo man es als Mann ganz und gar nicht gerne hat.

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